Unternehmensnachfolge

Eigentum geht über. Führung nicht.

Im Todesfall gibt es keine Strategie mehr, nur noch Umsetzung oder Chaos. Unternehmensnachfolge ist kein juristischer Akt, sondern ein Prozess über Jahre, und er betrifft Eigentum, Führung und Familie gleichzeitig.

Szenarien

Drei Situationen, ein Thema, sehr unterschiedlich viel Zeit.

Der Todesfall

Eigentum geht über, Führung nicht. Erbengemeinschaften blockieren Entscheidungen, Banken reagieren, Mitarbeitende verlieren Sicherheit. Betriebswirtschaftlich ist der Todesfall der ungünstigste denkbare Zeitpunkt für eine Nachfolge.

Der Pflegefall

Das letzte Gestaltungsfenster. Der Unternehmer lässt nicht los, die Kinder sind nicht vorbereitet, alte Konflikte werden akut. Mediation ist hier keine Option, sondern die Voraussetzung für alles Weitere.

Die geplante Übergabe

Wer seine Nachfolge nicht gestaltet, überlässt sie dem Zufall oder dem Streit. Eigentum, Führung und Vermögen müssen getrennt gedacht werden. Das ist die eigentliche Arbeit, und sie braucht Jahre, nicht Wochen.

Die Kernfragen

Vier Fragen, die vor allen anderen kommen.

Sie klingen einfach. In der Praxis scheitert Nachfolge fast immer daran, dass eine davon nie ausgesprochen wurde.

1

Wer erbt die Unternehmensanteile?

Klare Eigentumsregelung, Vermeidung von Zersplitterung, Pflichtteilsthematik. Ausgearbeitet wird sie von Ihrem Anwalt. Wir sorgen dafür, dass die Frage überhaupt gestellt und beantwortet wird.

2

Wer führt operativ?

Geschäftsführung ist nicht dasselbe wie Gesellschafterstellung. Fremdmanagement und Beiratsmodelle sind reale Optionen, auch in Familienunternehmen.

3

Wie wird das Vermögen strukturiert?

Trennung von Privat- und Unternehmensvermögen, Schutz vor Substanzverlust. Die Ausgestaltung liegt bei den Fachpartnern.

4

Wo liegen die familiären Konfliktlinien?

Frühzeitige Mediation, Familienverfassung, Klärung der Erwartungen, bevor der Ernstfall sie freilegt.

Was wir gelernt haben

Sechs Sätze, die sich in jedem Mandat bestätigen.

Todesfall bedeutet: nur noch Reaktion.

Pflegefall bedeutet: begrenztes Zeitfenster.

Geplante Übergabe bedeutet: Führungsverantwortung.

Eigentum, Führung und Vermögen müssen getrennt gedacht werden.

Konflikte lösen sich nicht durch Schweigen.

Gute Nachfolge ist ein Prozess, kein Dokument.

Die Beteiligten

Wer in einem Nachfolgemandat mitarbeitet.

Wir führen das Mandat und stimmen die Beteiligten aufeinander ab. Die fachlichen Leistungen erbringen die jeweils zuständigen Partner in eigenem Mandatsverhältnis mit Ihnen.

Die Notfallengel

Mandatsführung, Rollenklärung, Mediation, Prozessbegleitung

Prof. Dr. Andreas Otterbach

Professor für BWL, Spezialist für Unternehmensnachfolge

HLB Linn Goppold

Steuerliche Gestaltung, Holdingstrukturen, Stiftungslösungen

Ponschab & Partner

Mediation und Konfliktlösung in der Familie

Der erste Schritt ist meist kein Nachfolgeprojekt.

Sondern eine nüchterne Prüfung dessen, was schon da ist: Gesellschaftsvertrag, Testament, Vollmachten, Vermögensstruktur. Der 360°-Check zeigt, wo die Nachfolge heute tatsächlich steht.

Kontakt

Das Erstgespräch.

Wir ordnen Ihre Situation ein und sagen Ihnen, was aus unserer Sicht als Erstes zu tun ist. Und ob wir dafür die Richtigen sind. Unverbindlich.

Worum geht es?

Ihre Angaben werden ausschließlich zur Bearbeitung Ihrer Anfrage verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.

Die Notfallengel®

Dument Institut für Vorsorge und Nachlassmanagement GmbH

Bei einem akuten Trauerfall rufen Sie uns bitte an, statt zu schreiben.